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1 Tag (05.11.2006)

Bildgalerie

Den Sonntag starten wir mit einem grosszügigen Frühstück. Im Hotel gibt es ein vielseitiges Frühstücksbuffet, wo für jedermann was leckeres zu finden ist.
Um 09:00 Uhr startet Clara (unsere Reisebegleitung) mit der Infoveranstaltung. Sie hat wichtige Tipps für uns, die wir gut gebrauchen können; Trinkgelder bei den Toiletten 0.25 bis 1 cuc, Gepäckträger 1 cuc, wir sollen kein Leitungswasser trinken, Raumkarte vom Hotel als Visitenkarte im Falle, wenn man sich verläuft nutzen, uvm.

Danach starten wir mit einer Stadtbesichtigung. Wir besuchen das Rum Museum Havana Club. Da lassen wir uns einen Drink zubereiten, wo der Zuckersaft direkt aus dem Zuckerrohr mittels Presse von Hand gewonnen wird. Noch ein Schuss Orangensaft und Rum (3-jähriger) und schon ist der Drink fertig.
Das Museum ist interessant und zeigt auf, wie aus Zuckerrohr Rum gemacht wird. Es zeigt mit was für einfachen Mitteln in frühen Jahren Rum erzeugt wurde. Der Rum wird in Eichenfässern (vorwiegend aus Kanada importiert) gelagert zwichen 2 - 15 Jahren. Je länger die Lagerung, desto dunkler (schwärzer) der Rum und gleichzeitig auch milder. Die jungen Rumerzeugnisse werden vor Allem zum Mixen benutzt. Ab 5 Jahren kann man den Rum, allenfalls mit Eis, pur trinken. Wir entscheiden uns noch keine Flasche zu kaufen. Einerseits ist die Menge von 1 Liter relativ viel, wenn man es nicht mal besonders gern hat und andererseits müssten wir es dann noch 14 Tage mit uns rumschleppen.

Habana Vieja (die Altstadt) besichtigen wir als nächstes. Wir sehen viele alte Häuser. Zum Teil sollen die aus dem 17. Jahrhundert stammen. Die Architektur und Farben faszinieren Moni sehr und sie fotografiert mit Eifer die schönen Häuser. Eine Besonderheit war auch das Haus, bei welchem auf der gegenüber liegenden Seite die Hausfasade abgezeichnet war und die Strasse und Balkone dann mit wichtigen Leuten ausstaffiert wurden. Fanden wir ganz witzig.
Die Häuser faszinieren immer wieder mit ihrer Farbenpracht und ihren Balkonen, Terassen, Erkern und Verzierungen. Interessant sind auch die in den Boden gelassenen Kanonen, welche bei Häusern von reichen Leuten vor dem Eingang (an Hausecken) zu sehen sind. Diese schützen die Hausecken vor beschädigungen durch Kutschen.

Kuba zeigt sich, offenbart sich, als offenes Land, da es vielen Kulturen und Ländern die Möglichkeit gibt sich in der Stadt zu repräsentieren. So sehen wir das Haus von Venezuela, oder den arabischen Ländern mit Moscheen drin. Vieles ist jedoch auch in schrecklichem Zustand. Da hausen Leute in Ruinen, die jederzeit zu einstürzen drohen. In unseren Ländern, wären die Häuser längstens abgesperrt und als unbewohnbar deklariert worden.
Beim Revolutionsplatz sehen wir verschiedene staatliche Gebäude und spüren das kommunistische Kuba. Anschliessend haben wir unser Mittagessen verdient. Es gibt einen Salat (ohne Dressing), sowie als Hauptspeise Reis mit Rind- und Hühnerfleisch. Das ganze wird von einer Musikband begleitet. Von dieser Musikgruppe kaufen wir auch noch eine CD.

Nach dem Essen sehen wir noch die Yacht "Granma" mit der Fidel Castro wieder nach Kuba gekommen ist, sowie diverse kubanische Kriegsmaschinen. Ebenfalls gehen wir noch zum Kapitol. Leider sehen wir es nur von aussen. Eindrücklich war meines Erachtens der Kamelbus, welcher ein öffentlicher Bus ist für 200 Leute. Der Kamelbus wird von einem Truck gezogen.

Um ca. 17:00 Uhr sind wir wieder im Hotel angekommen. Ich kann Moni dazu überreden mit an den Pool zu kommen. Wir plantschen kurz im Schwimmbad und geniessen einen Piña Colada. Es ist allerdings sehr windig - zu windig und wir gehen bald zurück auf unseren Room 414.

Um 19:00Uhr gibt es Abendessen mit Buffet. Erneut sind wir zufrieden mit der kulinarischen Leistung ;-). Um 20:45 haben wir mit unseren deutschen Kollegen abgemacht, da wir gemeinsam die kubanische Parisienne Show ansehen wollen (zur Bildgalerie). Wir haben uns für die kleine entschieden (nicht Tropicana Show), da diese Wettersicher ist, und nur 35 cuc gegenüber 90 cuc kostet, man fotografieren darf und nicht auch noch ein Nachtessen beinhaltet. Die Show erfüllt vollends unsere Erwartungen. Farbenfrohe Kostüme, fetzige rythmische Musik, schöne fröhliche Tänzer/innen und Sänger/innen, sowie ein Bühnenstück mit Hintergrund. Dank Moni, habe ich auch mit gekriegt, welche geschichtlichen Aspekte und Gegebenheiten gespielt wurden. Auf der Bühne fanden kaum alle Darsteller Platz, so gross war die Anzahl Mitwirkender. Die Show ging bis ca. 23:30 Uhr. Um 01:00 Uhr sind wir dann auch zu Bett gegangen und eingeschlafen.