Reisebericht South Africa | |
Um 2035 startet unser Flugzeug in Zürich Airport. Wir fliegen mit der South African Airlines Richtung Süden. Wir hatten Glück und hatten 3 Sitze zur Verfügung, was Benno natürlich sehr freute. Nach dem ruhigen Flug und einem langweiligen Film, landeten wir in Johannesburg.
In Johannesburg mussten wir durch den Zoll und unser Gepäck
für den Weiterflug nach Cape Town aufgeben. Beim zweiten Flug hatten wir leider
kein so grosses Glück mehr und es war eine ziemlich mühsame Reise von 2
Stunden. Kurz nach der Landung konnten wir gleich ausserhalb des Airports bei
Budget unseren blauen Polo (Stufenheck) in Empfang nehmen. Oh herje - alles
Rechts. Ich war gefordert mit diesem rechts gesteuerten Vehikel durch die links
fahrenden Strassen zu steuern. Die Gangschaltung und das Rechts abbiegen hat mir
einiges an Konzentration abverlangt.
Geradewegs auf der N2 ging es Richtung "Harbor" zum Victory
& Alfred Hotel
, welches wir prompt auf anhieb fanden. Nach wenigen
Minuten waren wir auch schon eingecheckt und konnten unsere Zimmer für die
kommenden drei Nächste beziehen. Tipptoppes Zimmer. Nach einer erfrischenden
Dusche und einem Geburri SMS an Urs, machten wir uns auf den Weg zur Shopping
Mall gleich um die Ecke. Es war eine sehr grosse, stark verzweigte Mall mit
vielen Stores und Food Stations. Sogar ein Hard-Rock-Café gibt es dort. Der
Hunger liess und jedoch vorerst an anderer Stelle halt machen. Mit einem
Hamburger und einem Sandwich zum lunch, sowie Kaffee und Japanoise Torte im Balducci
liessen wir es uns gut gehen.
Nach einem kurzen Nickerchen im Apartment, wo wir uns vom langen
Fussmarsch und dem 10 Stunden Flug erholten, machten wir uns wieder auf die
Pirsch. Im Hard-Rock-Café stoppten
wir, wo allerdings nicht die Bohne los war. Ein Stop beim Souvenir Shop, liess
mich jedoch ein Fliespullover & ein Hurricane Glas an Land ziehen. Der
Pullover war nötig. Ist es hier doch vielleicht grad mal 15° warm. Und heute
Sonntag war es effektiv immer bewölkt und mit leichtem Niesel Regen. Danach
ging es ins "four quay".
"Any Guns or weapons"?
wurden wir vom Securityguy angefragt:"Not realy" ..... - "Realy
Not" war unsere Antwort.
Ein exzellentes Dinner mit einem Catch of the Day für Benno und einem riesen
Filet für mich bei einem guten Roten Shiraz, beschlossen wir unseren ersten
langen Reisetag.
Gut ausgeschlafen haben wir uns um 0930 zu Frühstücksbüffet
des V+A Hotel begeben. Personal im Überfluss in einem schönen Wintergarten
beim Hafen haben wir vorgefunden. Danach fahren wir mit unserem Polo entlang der
Küste Richtung Tafelberg
. Die Fahrt mit der Rotair-Seilbahn, zu 60 Rand, auf
den 1097m hohen Berg dauerte ca. 5 Minuten. Zum Glück lichten sich die Wolken
und wir hatten eine spektakuläre Aussicht auf Cape Town und die westlich Küste.
Nach einer Cola im Self Service Restaurant sind wir Richtung Signal-Hill (ca.
350 M.ü.M.) gefahren und wurden erneut mit einer herrlichen Aussicht auf Down
Town belohnt.
Um ca. 1300 Uhr fuhren wir das erste mal in die Stadt hinein - problemlos - und
besichtigen die Stadtfestung (Baujahr 1650 von NL), das Parlamentsgebäude von
aussen und die "Fussgängerzone". Einen Spaziergang nach
Sonnenuntergang würde ich allerdings nicht empfehlen. Nach kurzem Aufenthalt im
V+A Hotel suchen wir uns ein Motorboot für eine romantische
Sonnenuntergangshafenkreuzfahrt
. Das Nachtessen haben wir im Innlokal Primi-Piatti
genossen. Erlebnisgastronomie pur: Nervöse Kellner die die Menüs anpreisen als
ginge es um ihr Leben, schicke Girls die wild auf dem Tresen tanzen, einen VJ,
der die Kellner den ganzen Abend mit einer Kamera verfolgt, Bartender mit
Jongliereinlagen mit brennenden Flaschen à la Tom Cruise, ein Tischzauberer
und zuguter letzt; irgend ein Star der direkt neben uns dinierte. N.B. Reto's
Hämbi war sehr gut - meine Holzoffenpizza auch. Danach das übliche "No
Weapons? - no guns?"
Lion Head, Table Mountain, Signal Hill, Victory & Alfred Waterfront, Hafenbecken,
Erneut werden wir mit einem herrlichen sonnigen Tag überrascht.
Um 0930 starten wir unser Frühstück. Allerdings ist Benno heute ein klein
wenig lädiert durch ein leicht angeschwollenes linkes Auge. Nach dem Frühstück
starten wir vor 1000 Uhr Richtung Norden. Ein Stop am Milnerton Strand
versetzt
uns ins staunen. Ein prächtiger Ausblick auf Cape Town sowie riesige Atlantik
Wellen lassen uns einen Photostop tätigen. Für ca. 485'000 Rand bekommt man
hier eine 3½ Zimmer Wohnung direkt am Strand (nach dem Dolphin Hotel). Von hier
aus hat man einen perfekten Blick auf Cape Town und den Table Mountain.
Wir machen uns weiter auf den Weg Richtung Norden ohne spezielles Ziel.
Unterwegs tätigen wir noch einen kleine Einkauf; Mineral, Chips, Äpfel und
Marchmellows. Auf guter Strasse düsen wir mit 100 km/h zum Silverstromstrand
.
Wir statten dem Silverstrmstrand einen kurzen Besuch ab. Obwohl dieser im Winter
eher nicht zu empfehlen ist. Wir sind die einzigen Besucher und watscheln
einfach ein wenig auf den Klippen und suchen/erblicken sehr grosse Miss
Muscheln. Danach montieren wir bei warmen Wetter die kurzen Hosen. Wir fahren
weiter nach Norden zum West Coast National Park. Für 16 Rand erhalten wir zwei
Adult Tickets und dürfen somit den Park befahren. Der Ranger ist sehr
freundlich und gibt uns auch noch eine Karte mit auf den Weg.
Nach kaum einem Kilometer überqueren auch schon zwei Strausse unsere Fahrbahn-
Leider gelingt kein Photo. Sie waren zu scheu und suchten das Weite auf. Ein
paar Schildkröten, Gnu ähnliche Tiere sowie weitere Strausse trafen wir noch
bevor wir beim GEELBEK ein Wine-Stop einlegten. Auf gut grossmütterliche Art
präsentierte sich die Menukarte und wir geniessen ein Toasted Chicken with
Mayonaise Sauce. Bei fröhlichem Vogel gezwitscher um uns herum pausierten wir
ein Stündchen. So um 1500 Uhr verliessen wir den Tea Garden und bald darauf
auch den National Park. Ein gestrandetes Kriegsschiff wäre noch zu erwähnen in
der Bucht, das wir von der Ferne ausmachten.
Der Heimweg führte uns über: Langebaan, Langebaanweg, Hopefield, Oupos und
Malmes zurück nach Kaapstaad. Die Landschaft wurde von grossen teilweise kargen
grünlandschaften und kleinen Büschen verziert. Schafe, Kühe und seltener auch
mal Strausse waren anzutreffen.
Im Hotel zurück liess sich Benno für 75 Rand eine neue Frisur schneiden. Zum
Nachtessen haben wir für diesen Abend den Chinesen ausgesucht.
Milnerton Beach, Silverstromstrand, West Coast National Park (Map)
Wir sind schon um 0900 beim Frühstück, unserem letzten in V+A.
Ein letztes Mal geniessen wir bei wolkenlosem Himmel bei ca 20° einen Blick vom
Tafelberg. Nach dem checkout wechselten wir CHF 800.- in Rand zum sagenhaften
Kurs von 41.- gegenüber 28.- in der Schweiz. Wir starteten unsere Tour Richtung
Kap über Hout Bay
(Livelink). Sehr schöne
Bucht (Chapman's Point). Leider war die Küstenstrasse gesperrt,
sodass wir über das Landesinnere fuhren. Schöne Wälder mit alten
Herrschaftshäusern, ab und zu Weinanbaugebiete. Am Kap, d.h. Cape Point und
Cape of Good Hope (Nationalpark, Broschüre): Der Treffpunkt des Atlantik und des Indischen Ozean. Die
Paviane waren artig - wir waren mutig. Auf dem Weg zum Leuchtturm sind wir an
ihnen vorbeimarschiert. Das Kap selbst war sehr eindrücklich. Danach sind wir
entlang der Ostküste das Kap Richtung Norden hochgefahren. Die Pinguine
watschelten uns in Simon's Town am Strand entgegen. Eigentlich wollten wir in
Muizenberg übernachten, haben aber kein Hotel entlang der Strandpromenade
gefunden. Den Sonnenuntergang sahen wir uns am Strand von Strand an
.
Nach dem Nachtessen im Sports Café, gingen wir schlafen und zwar in Gordons
Bay.( Im übrigen natürlich noch ein Kränzchen an Benno. Hat er doch den
richtigen Preis genannt beim Hotelpreis Poker. An Stelle der 500 Rands pro
Nacht, bezahlten wir lediglich für das DZ. Ohne Frühstück bei beiden
Preisen.)
Chapman's Point I, Chapman's Point II, Auf dem Weg zum Leuchtturm, Blick über Cape of Good Hope, Leuchtturm, Reto am Cape Point, Cape Point Beach, Cape Point Felsen, Pinguine in "The Boulders", Sonnenuntergang in Strand
Erneut sind wir heute so gegen 0900 Uhr beim Frühstücken.
Unser "Waiter" bringt uns das Frühstück Häppchen für Häppchen an den Tisch.
Anders liess es sich nicht arrangieren. Kaum später fahren wir weiter Richtung
Hermanus
. Die Fahrt bringt uns bei Anfangs regnerischem Wetter einer schönen
Küstenstrasse entlang. Die Bäume wie auch die hohen Wellen faszinieren immer
noch. In Hermanus angekommen widmen wir uns dem Whale watching. Nach ca. 10
Minuten erblicken wir auch erstaunt für 5 Sekunden eine Walschwanzflosse, die
jedoch umgehend wieder im knallblauen Wasser verschwindet. Gespannt
staunen/starren wir auf's Wasser um mehr davon zu erhaschen. Allerdings sehen
wir nur noch ein weiteres Mal dieses "Schauspiel" für wenige
Sekunden. Die wartende Zeit geniessen wir jedoch und horchen dem an die Klippen
tosenden Meereswellen zu. Das Wetter wechselt während diesen vielleicht 1½
Stunden des öfteren von ganz sonnig zu teilweiser Bewölkung. Mir gefällt es
sehr hier und ich geniesse die Stimmung und das Meer.
Bevor wir Hermanus verlassen essen wir ganz in der Nähe des Whale watchings
Punkt, noch einen "Schwarma". Unser erstes Afrikanisches Menu. Es
ähnelte einem Jabap-Brötchen mit einem Geschnetzelten Rindfleisch. Es war
fein.
Danach machen wir uns auf den Weg zur Route 62. Richtung Nord nach Worcester
wo
unsere Wining-Route startet. Die Strecke führte uns an vielen Weinzentren
vorbei. Allerdings ist die Gegend im Winter recht karg. Die Reben blühen
natürlich nicht sondern präsentieren lediglich ein karges Gestänge
. Auch
erscheint die Vegetation mehrheitlich gräulich. Vermutlich fällt der Regen sehr
selten zu dieser Jahreszeit. Wir beschliessen die Kilometer möglichst schnell
hinter uns zu bringen. So fahren wir bis um ca. 1715 Uhr, wo wir die Stadt
Ladismith erreichen. Wir übernachten in privat, häuslichem Ambiente, in einem
viktorianischen Haus. Die Gastgeber Chris & Paul sind sehr freundlich. und
laden auch gleich zu Kaffee und "Kuchen" ein. So gegen 1830 Uhr gehen
wir zum nahegelegenen Coffee Shop und bestellen ein Filet mit baked Potatos.
Nach dem Abendessen verklingen wir den Abend mit einem guten Buch.
Morgenphoto, Bucht von Hermanus, No Feeding, Auf dem Weg nach Worcestor, Wining Route R62
Nach einer unruhigen Nacht neben dem ruhigen Friedhof von
Ladismith erwarten wir Paul's Frühstück. Er will uns regelrecht mästen in
seinem B&B, einem viktorianischen Haus von 1912. Paul, so nennt in Reto,
erzählt aus seiner Zeit im Hotel Palace in Bern um ca. 1950. Er ist Engländer.
Wir fahren die ca. 100km nach Outsdorn, der Straussenmetropole der Welt, durch
eine zierlich öde Gegend. Outsdorn genügt uns für einen Tankstellen halt.
N.B. der Tankwart schiebt die Autos der Kunden jeweils an !?! Wir nehmen die
Passstrasse Richtung George
zur Küste. Entlang der Küste - ca 2km vom Strand
entfernt - hat man eine wunderschöne Bergkulisse hinter sich. Wir fahren die
40km nach Mossel Bay auf der N2. Dort mieten wir ein Strandhaus direkt am Strand
für sagenhafte 190 Rand (CHF 48.-)
. Wir spazieren zur Stadtmitte und besuchen
das Diaz-Museum, dem Seefahrer und Entdecker des Kaps um 1480. Auf dem Weg
zurück nehmen wir einen Zvieri mit Bier an einem Strandpavillon. In Mossel Bay
ist nicht viel los - sicher nicht im Winter. Zum Nachtessen fahren wir zu
Saddles Steak House. Jodene ist unsere zuvorkommende Bedienung.
Morgenphoto, nach Outsdorn, Passstrasse, Strandhaus
Erneut wachen wir zeitig auf, so kurz vor 0800 Uhr. Die Sonne
zeigt sich im selben Moment im Osten direkt über dem Meer. Benno drängt es zu
Sport. Er jogged einige Runden, entlang dem Meer und den Strandhäusern. Nach
seinem Fitnesstraining und seinem kurzen Bad, packen wir unsere sieben Sachen
und geben das Strandhaus zur Kontrolle frei. Kurz nach 0900 Uhr fahren wir
weiter und suchen ein Restaurant zum Frühstücken.
Wir wollen lediglich der Strandstrasse entlang nach Plettenberg Bay fahren und
unterwegs halten. Der Weg dem Strand entlang ist jedoch nicht so einfach zu
finden. Eine Zeit lang fahren wir der Route 102 entlang, bis wir merken, das
diese einfach zu weit von der Küste liegt. Wir machen einen Abstecher und
biegen Rechts ab. Wir befinden uns an einem kleinen Bay, mit vielen schönen und
architektonisch vielfältigen Strandhäusern. Hier gewinnen wir wirklich den
Eindruck auf der Garden Route zu sein. Befinden wir uns doch auf einer schmalen
Strasse mit vielen Speed-Bumps und inmitten den Vorgärten derselben
Strandhäuser. Unsere Mägen knurren und weit und breit keine passable
Frühstücks Gelegenheit.
Wir lenken kurz entschlossen auf die N2 ein (eine Autobahn) und fahren Richtung
Osten. Nach wenigen Fahrminuten, mit jedoch vielen Autobahn überquerenden
Fussgängern, erblicken wir die Ausfahrt nach Viktoria Bay. Paul unsere
Breakfast Experte hat uns dieses Örtchen am Vortag noch wärmstens empfohlen.
So biegen wir ab und schauen es uns an. Victoria Bay ist ein richtiges Surfer
Mekka. Eine kleine Bucht mit grossen Wellen. Direkt an der rechten Seite der
Bucht befinden sich vielleicht gerade mal 12 Lodges die man teilweise auch
mieten kann. Ich zähle im Minimum 18 Surfer die gekonnt um die hohen Wellen
kurven in ihren schwarzen Neoprem Anzügen. Wir bestellen uns hier unser
Frühstück, welches wir auch wirklich geniessen. Der beste Toast bis anhin.
Gut gestärkt konnten wir wieder ans weiterfahren denken. In Knysna hielten wir
und ebenfalls kurz beim "The Point", auf
. Knysna hat viel
versprochen, aber wenig davon gehalten. Wir sind enttäuscht von dem was wir
sahen. Um noch ein bessere Eindrücke zu gewinnen, versuchen wir erneut die
vorderste Küstenstrasse zu nehmen. SO fahren wir ins Stellenbusch Ressort. An
einer mit Strassenlampen besetzten Bergstrasse empor zum Eingangsportal, wo wir
von drei schwarzen Wächtern kontrolliert werden. Wir mussten uns ins
Visitorbuch eintragen mit Namen, Autonummer und Grund des Besuches, sowie Zeit
natürlich. Eine Wohnsiedlung über mehrere Hügel erschloss sich uns inklusive
Golfplatz und diversen schön aussehenden Anwesen. Das ganze war jedoch eine
Sackgasse und binnen wenigen Minuten verliessen wir es auch wieder. Die
Strassenkarten hier in SA sind wirklich nicht die Besten!
Geradewegs weiter nach Plettenberg Bay
, kommen wir wiederum an ärmeren
Wohnsiedlungen vorbei, bevor es ins Stadtinnere ging. Dank den Bay-Führern
wussten wir in etwa bereits welches Hotel es zu inspizieren galt. Der hohe Preis
jedoch von 1395 Rand für ein DZ hielt uns davon ab das Beacon Island zu buchen.
So checkten wir noch den Preis vom Plettenberg Hotel, das jedoch ebenfalls 1450
Rand (nach märten 1200 Rand) zu buche schlug. Wir entschlossen und für das
Erstere, da es direkt am Strand war und eher unserem Wohnstil entgegen kam. Wir
bekamen ein Zimmer obersten 6ten Stock mit einer schönen Aussicht auf die Bay
und den tosenden Wellen. Kurze Zeit später joggten wir die ganze Bay entlang
bis zu den Klippen und wieder zurück. Unterwegs sahen wir sogar noch eine
angeschwemmte tote Robbe am Strand. Den Abend verbrachten wir beim Footballspiel
South Africa gegen Franceim Fernsehn sowie mit lesen unserer Lektüre. Heute gab
es kein Nachtessen.
Morgenphoto, Knysna The Point,
Wir stehen schon um 0800 Uhr auf. Reto macht seine obligate Foto
aus dem Hotelzimmer. Das Frühstücksbüffet ist sehr gross und auch gut. Wir
fahren ab Richtung Port Elizabeth "PE". Wir kommen am tsi-tsi mahe
Nationalpark vorbei. Das erste Mal müssen wir Toll bezahlen: 8 Rand/CHF 2.-.
Kurze Zeit später sitzen ca. 15 Paviane auf der Autobahn. Bald fahren wir über
eine hohe Brücke mit einem Bungy-Jumping Schild. Wir beschliessen einen kurzen
Stop um uns diesen höchsten Sprung - 216m - genauer anzusehen. Nach 10 Minuten
und ein paar Sticheleien von mir, einem erfahrenen Jumper, entschliesst sich
Reto zur Investition von 500 Rand für einen unvergesslichen Moment. Da ich
nicht einfach so auf ihn warten will, und mich nicht als Weichei abstempeln
lassen will, entschliesse ich mich auch zum Bloukrans Bungee Jump. Einer der
Masters war mal 5 Jahre in der Schweiz und wir diskutierte ein wenig mit ihm auf
dem Weg zum Jump zusammen mit dem Holländern-Paar. Ich darf zum Glück als
erster Springen
: 7 Sek. free-fall für 216m. Einmalig! Der NL-Guy ist der
Nächste gefolgt von Reto
. 216 Meter von einer Betonbrücke ins Leere, in die
tiefe Schlucht. Natürlich kaufen wir Videos + T-Shirts und fahren via Umweg
Jeffris Bay mit Sandwich Stop die restlichen 120km nach PE. Wir checken den
Flughafen und lassen uns von der Budget-Lady den Weg zum nächsten Hotel, einem
Holiday Inn, zeigen. Das Hotel liegt nur 5 Min vom Flughafen entfernt, direkt am
Strand. Wir gehen nicht mehr nach Port Elizabeth Down Town, da es bereits 1700
Uhr ist und schon bald eindunkelt. Unser Dinner geniessen wir im Dros Wine
Cellar bei einem exzellenten Shiraz von Stellenbosch (Bushman's Cave) Jahrgang
98 für 75 Rand/CHF20 und Steaks. Zum Dessert noch einen sagenhaften Don Pedro!!
Morgenphoto,
Bloukrans
Brücke/Schlucht, Benno's
Bungy Jump, Bouncing
Benno, Benno glücklich
zurück, Benno's Jump Only (1.5 MBytes), Benno's Bungyjump Video (MPEG 45 MBytes)
Reto's
Bungy Jump, Bouncing
Reto, Reto auf dem Weg
nach oben, Reto's Jump Only (1.5MBytes)
Die zweite Ferienwoche beginnt. Die Nacht auf heute Montag war
eher unruhig. Es windete orkanartig und ebenfalls waren Blitz und Donner
zeitweise zu vernehmen. Wir liessen uns bereits um 0630 vom Telefon wecken. Den
um 0730 war die Auto Rückgabe bei Budget, direkt am Airport, welche ohne
Probleme von statten ging. Kurze Zeit später, so gegen 0830 Uhr, waren wir in
der Luft Richtung Johannesburg. Danach hatten wir 3 Stunden Aufenthalt bevor es
Richtung Skukuza weiter ging. Benno kaufte sich am Airport noch ein schönes
South Africa Rugby Polo Shirt. Der Flug nach Skukuza genossen wir mit lesen
undeinem Barbeque-Chicken Sandwhich in einer 2 propellerigen Dash-(. Nach ca. 1
Stunde landeten wir um ca 1400 Uhr. Nach der Bezahlung der Flughafen Tax von 80
Rand per Person, nahmen wir einen roten Toyota Condor entgegen. Er schien
ziemlich neu. Ein paar Checks, Gepäck einladen und es konnte los gehen mit
unserer SAFARI.
Nach wenigen Fahrmetern wurden wir schon von Antilopen begrüsst
. Niedliche,
zierliche Tiere mit einem schönen kurzhaarigen Fell. Wir waren überrascht.
Erst Recht als wir kurz darauf ein paar Äffchen und dann, man glaubt es kaum
schon ein paar Elefanten am Flussufer ausmachten. Wir schauten uns an und waren
erstaunt schon bereits einen der Big Five live zu Gesicht bekommen zu haben.
Echt eindrücklich. Uns war jedoch auch ziemlich mulmig, wussten wir doch nicht
was erlaubt ist und was nicht. Die Verhaltensregeln waren uns echt nicht
bekannt. Wir entschliessen und Vorderhand mal nicht aus dem Auto zu begeben und
lediglich aus dem Auto bei offenem Fenster zu fotografieren. Leider ist unsere
Ausrüstung jedoch überhaupt nicht Safari tauglich. Kein Fernglas, kein Zoom
beim Photoapparat. Sachen die es unbedingt zu verbessern gilt!!
Die weiteren Highlights der Fahrt zum Lower Sabie Camp waren: 1 Giraffe,
Krokodil und Nilpferde sowie einen Leoparden der für uns von anderen Gästen
entdeckt wurde. Wer hätte das gedacht? Nach 1630 Uhr kehren wir beim Camp ein
und registrieren uns für den Park. In unserem Buschhaus Nr 91
machen wir es uns
gemütlich. Eine einfache Behausung mit Dusche, WC, Kühlschrank, zwei Betten und
Nachttischchen. Es mieft ein bisschen, aber es wird wohl der Duft gegen die
Mückenplage sein. Ebenfalls haben wir ein Gartenplätzchen mit Grill. Der Park
selbst ist mittels einem unter Strom stehenden Haag geschützt
. Bäume die von
aussen noch in den Park hängen, verfügen über spezielle Gitter (unter Strom),
die das hinaufklettern verhindern. Wir fühlen uns sicher - abgesehen ich
mich von Mückenstichen. Draussen vernehmen wir vom direkt anliegenden Fluss
kontinuierlich Grunzen und Schnaufen von irgendwelchen Wildtieren. Aber still
alles "Cool Banana".
0738 Uhr: Der Motor des Toyota Condor wird gestartet.
Ausgerüstet mit Badelatschen, Getränken und frischen Sandwiches gehen wir auf
Safari. Schon nach wenigen Metern überqueren 2 Wasserbüffel gemächlich die
Strasse. Leider haben wir auf den ungeteerten Nebenstrassen wenig Erfolg:1 Vogel
Strauss, das erste Zebra, Gnus, eine Giraffe. Wir fahren den ganzen Tag umher
mit 20-30 km/h auf der suche nach neuem Wild. Das Highlight ist sicherlich der
Leopard, der direkt neben der Strasse umher stolziert
. Später sehen wir noch
jede Menge Giraffen und Zebras
.
Zurück im Camp beschlossen wir kurzfristig ein Barbecue zu machen, wie das die
anderen Hüttenbewohner um und herum auch vollziehen. Wir kaufen im Supermarkt
Rindsspiesschen (ohne Ablaufdatum), Maiskolben, gesalzene Butter, Toastbrot und
für Reto Peri-Peri Chilli-Gewürz. Das Holz darf natürlich auch nicht fehlen.
Leadwood oder Bleiholz wegen seines Gewichtes oder vielleicht weil es gleich
schwer entflammbar ist wie Blei?
Morgenphoto, Lower Sabie Camp, Umzäunung des Camp, Wasserbüffel, Zebra, Kudu, 3 Giraffen, Leopard, Gnu's, Satara Camp, Landschaft in der Nähe vom Satara Camp
Wir stehen erst um 0730 Uhr auf. Es war nötig wieder mal ein
bisschen länger liegen zu bleiben. Wir packen unsere Sachen ins Auto und binnen
wenigen Minuten verliessen wir das Satara Camp. Das Camp war nicht ganz so
spektakulär gelegen wie das Lower Sabie, bietete jedoch unseres Erachtens die
bessere Unterkunft. Heute werden wir den Krüger Park verlassen müssen, um zu
unserer neuen Destination - dem Kings Camp
zu kommen. Wir fahren auf Nebenstrassen Richtung Krüger Gate Orpen. Kurz nach
dem verlassen des Camps ..."sorry die Trommeln gehen wir Essen
fassen"... sahen wir drei Elefanten aus der Ferne. Gespannt beobachten wir
diese mächtigen Kolosse. Eine Stunde später jedoch, erblickte Benno in einem
trockenen Flussbett eine ganze Elefantenherde von mindestens 8 Tieren. Wir
konnten unseren Augen kaum trauen. Wir fuhren vor und zurück um den besten
Blickwinkel zu finden. Ich lehnte mich aus dem Wagenfenster und bemerkte
während dem fokussieren das Geräusch von knickenden Ästen. Es schien sich uns
zu nähern, was jedoch meines Erachtens käumlich möglich war, da der
Flussbettrand zu hoch und zu steil schien. Jedoch nicht für diesen grauen
Elefantenbulle
. Es war ein mega Alpha-Bulle der binnen wenigen Momenten auf
unsere Strasse stand (Timbawati ca 1017 Uhr).
Unser Herz schlug wie wild. Was sollten wir tun? Wir genossen den Anblick und
waren beeindruckt. Er könnte uns mit einem Schups von der Strasse fegen. Die
Kamera zoomte und hielt diesen unvergesslichen äusserst gefährlichen Moment
fest. Der Bulle hielt inne und walzte seinen Weg frei sein paar Meter Richtung
Busch. Uns wurde erst später richtig bewusst wieviel Glück wir hatten dies zu
erleben als auch zu überleben. Es hätte auch anders kommen können.
Wir fuhren weiter im guten Gewissen das Highlight des Tages bereits im Sack zu
haben. Der Rest der Fahrt bis zum Ausgang Krügerpark Gate Orpen war vom
Geschehnis des Bullen aufeinander treffen geprägt und lediglich ein Nashorn
hätte diesen Vorfall noch topen können.
Das Camp in Orpen benützten wir um ein paar Einkäufe zu tätigen. Es schien
uns nicht so schön wie die anderen zwei. Allerdings ein sehr oberflächlicher
Eindruck, da wir ja keine Unterkunft von innen sahen. Ca. 1½Stunden später
trafen wir in unserer neuen Lodge, dem Kings Camp ein. Wir wurden sehr
gastfreundlich Empfangen und konnten auch gleich unseren Room Nr.7 beziehen. Ein
luxuriös ausgestattetes Zimmer mit Mahagoni Holz Möbeln
. Sofa, tiefe Sessel,
1 Innen Dusche und 2 Outdoor Duschen, Badewanne, Balkon, Schachspiel, heizbaren
Betten, Air Conditioning, Weatherforecast Message für Morgen sowie individuell
aufgesetztes Tagesprogramm - es fehlte an Nichts. Nach dem 1430 Uhr High Tea
Lunch machten wir uns bereit für die Safari um 1530. Wir zogen uns warm an
(lange Hosen, T-Shirt, Pullover und Jacke) um bis um ca. 1830 Uhr der
abendlichen Safari beizuwohnen. In einem Land-Rover Safari-Jeep (drei
gestuften Sitzreihen) ging es los. Es ging über Stock und Stein und nur schon
die pure Fahrt hat uns Spass bereitet. Nach vielleicht 15 Minuten waren wir
inmitten von 5 älteren Wasserbüffeln
mit unserem Rover. Unglaublich!! Wir
waren vielleicht gerade mal 8-10 Meter von diesen 800Kg Kolossen entfernt. Es
waren alte Bullen, die sich von der Herde getrennt haben und sich nun relaxteren
Zeiten zuwenden (pensioniert). Wir ziehen weiter über unwegbares Gelände,
vorbei an stachligen Büschen und steilen Hängen. Unser Fährtensucher (Scout)
Paul verliess mit einem Gewehr unseren Rover um sich auf die Fährte der Löwen
zu setzen. Wir fuhren kurze Zeit später in das trockene Flussbett, das von
feinem Sand überdeckt wurde. Im Hintergrund werden wir von unseren Führern
darauf hingewiesen, seien 4 Löwen. Und wirklich erblicken wir diese aus
vielleicht 100 Metern Entfernung. Der Rover fährt einer unglaublichen Weg über
UNfahrbares Gelände - kehrt und dreht Richtung Löwen. Benno und ich schauen
uns an. Trauen der Lage nicht - flüstern nur noch und hoffen das diese riesig
wirkenden Raubkatzen uns nicht anspringen werden. Lediglich die Hoffnung, das
unser Scout wohl zuerst angegriffen würde, da er zuvorderst auf der Motorhaube
sitzt, lässt uns Hoffen. Wir halten in einem Abstand von unglaublichen 5 Metern
zu diesen Raubkatzen. Ein unglaubliches Erlebnis. Wir haben viel Respekt und
uns ist auch ein wenig mulmig. Wir verlieren jedes Augenkontaktspiel mit einem
dieser Tiere und wenden unsere Blicke von Auge zu Auge mit dem Löwen nach
spätestens 2 Sekunden ab. Zu gross ist der Respekt - er könnte uns umgehend
anspringen und zerfleischen. Wir verweilen beinahe 15 Minuten bei den Löwen und
erfahren viel von Patrick von diesen Tieren
. Danach fahren wir weiter, gerade
mal in die nächste trockene Flussmündung, wo wir ein Picknick halten. Uns
werden kleine Snacks und das zuvor gewählte Getränk (ein Castel-Bier)
serviert. Die Sonne ist bereits am Horizont verschwunden und es wird merklich
dunkler und kühler. Wir ziehen unsere Jacken an und der Trip wird fortgesetzt.
Wir fahren erneut im Busch über unwegsames Gelände, als wir vor uns einen
anderen Rover entdecken der mittels Scheinwerferlicht ins Dickicht leuchtet.
Kurz darauf sehen wir dem Grund hierfür. Ein Leopardenweibchen bereitet sich
mit seinem Jungen im Dickicht für die Nacht vor. Alle Scheinwerfer leuchten das
Nachtlager des Leoparden aus, sodass wir Touristen dies gut beobachten können.
Für mich ein bisschen zuwenig zurückhaltend - aber es war so. Das Junge war
ca. 3 Monate alt. Nach einer ½ Stunde traten wir dann die Fahrt nach Hause an.
Im Camp angelangt, wurden wir mit einem wärmenden Cherry empfangen und danach
von einem Campwächter zum Bungalow begleitet. In der Nacht ist der Gang von
Gebäude zu Gebäude ohne Wächter nicht erlaubt. Zu gefährlich ist der Weg, da
sich Leoparden sowie auch Paviane locke im inneren des Camps aufhalten können.
Denn das Camp ist, so wie wir es beurteilen lediglich mit einem elektrischen
Draht in der Höhe von ca. 2.3m gesichert, der verhindern soll das Elefanten
durch das Camp wandern und es womöglich beschädigen. Gut zu wissen!!!
Um 2000 Uhr ist Nachtessen. Die Trommeln kunden dies unüberhörbar für jeden
Gast an (3 Amerikaner von San Diego und ein Honeymoon Couple aus New York nebst
uns Zweien). Uns erwartete ein vorzügliches Wine-Dine Abendessen mit einem
sensationellen Schokoladen Mousse. So um 2300 Uhr ist schlafen angesagt. Geht
es doch bereits um 0530 Uhr wieder weiter.
Morgenphoto, Elefant I, Elefant II, Flussbett, Kings Camp Room I, Kings Camp Room II, Löwen I, Löwen II, Menükarte
Das klopfen der Tür weckt uns, 0530 Uhr. Wir dürfen auf
Safari. Zuerst genehmigen wir (Patrick, San Diego Family, Reto und Ich) uns einen
warmen Kaffee vom Upper-Deck. 0600 Uhr geht es los. Zuerst fahren wir am
Leoparden Nest vorbei. Tatsächlich konnte sich die letzte Nacht ein anderer
Land -Rover Fahrer nicht mehr aus seiner misslichen Lage befreien. Das Fahrzeug
wurde stehen gelassen. Wir fahren weiter ohne den Leoparden gesehen zu haben.
Die ersten Tiere entdecken wir erst nach 1 Stunde umher kurven. Zwei kleine
Füchse. Wir machen ein Picknick mit Cookies und Kaffee. Weiter geht's auf
Löwensuche. Nach ca. 30 Minuten fahren wir bis auf ein Paar Meter in ein Rudel
von 8 Löwen - 3 davon grosse Männliche
. Ehrfürchtig fahren wir zum Camp
zurück. Schon wieder Trommeln: 0930 Morgenessen mit Filet Stroganoff,
Rühreiern, Toast, Schinken,Pan Cakes, Pilzen und gedämpften Tomaten. Nach
kurzer Rast begleitet uns Patrick auf eine kleine Wanderung mit Fährtenkunde.
Nun ja, am Ende, der Abschlussprüfung, versagten wir. Der Coyote-Fussabdruck
war leider nur ein Teil eines Turnschuhs! Nach einem schnellen Bier auf dem
Balkon hören wir Trommeln; 1430 Uhr High-Tea mit fettem (reichhaltig gemeint) Büffet.
Durch eine Spezialbrille beobachten wir die Eclipse und bereiten uns dann auf die
Abendsafari vor. Abfahrt ist 1530 Uhr. Wir sehen schnell 2 Wild Dogs
; seltene,
schöne gefleckte Hunde, die sich mit einem leichtfüssigen Gang fort bewegen.
Wir verfolgen die Beiden bei der Jagd auf Impalas. Schon entdecken wir eine
Hyäne. Sehr hässlich.
Wir fahren Richtung Wasserteich. Paul sieht Elefanten. Wir nähern uns
vermutlich zu schnell, denn die Leitkuh macht die Ohren breit und macht nicht
eben freundliche Gesten gegenüber uns. Plötzlich steht sie mit drei anderen
Kühen vor uns auf der Strasse ca. 20 Meter entfernt. Die Leitkuh kommt mit
einem schnellen Schritten auf uns zu, wenige Meter vor uns zu stoppen
.
Mittlerweile ist mein Herz durch die Hosen in die Socken gerutscht... Wir machen
uns auf den Weg zum Picknick. Danach suchen wir erneut den Leoparden - ohne
Erfolg. Dafür sehen wir Hyänen und einen Schakal. Unser Scout Paul auf dem
Schleudersitz sieht alles. Bei Dunkelheit von fahrendem Rover nur mit einem
Scheinwerfer bewaffnet findet er ein Chamäleon auf einem Baum - unglaublich. Bald
wird es trommeln.
Morgenphoto, Löwen III, Löwen IV, Löwen V, Buschtour, Kings Camp Gebäude, Kings Camp Wasserloch zur Sonnenfinsternis, Wildhund (sehr selten), Elefantkuh mit Elefantenbaby, Elefanten Attacke, Badewannestrudel, Menukarte
Obwohl wir am Vorabend noch am Buschfeuer bis kurz vor 2300 Uhr
diskutierten (das Nachtessen war ein Büffet im Freie), stehen wir bereits wieder
um 0530 Uhr auf. Fünfzehn Minuten später der schon fast Obligate Morgenkaffee,
bevor wir in den Safari Land-Rover steigen. Die Tour führt uns ziemlich weit in
die Savanne. Wir sehen nicht zu viele Tiere. Vorallem keine Zebras, die wir
eigentlich suchten. Lediglich ein paar Gnus zeigen sich uns. Kurz darauf
allerdings treffen wir auf zwei Elefantenbullen die sich an den Bäumen
verpflegen. Erstaunlich wie hoch in den Ästen sie mit ihren Rüsseln nach
Nahrung greifen und locker Äste abreissen. Wir fahren entlang ihrem Pfad und
beobachten diese bei der Nahrungssuche. Gewaltige, mächtige Tiere. Erneut gibt
uns der eine Elefantenbulle einmal den Tarif bekannt, als wir ihm zu nahe auf
die Pelle rücken
. Ein Gefühl der Hilflosigkeit durchströmt einem in solch
einem Moment und wir vertrauen uns voll unseren Scout's an. Alles läuft gut.
Der Rest der Safari brachte keine neuen Tiere mehr ins unser Blickfeld. Kein
Problem wir haben viel sehen und hautnah erleben dürfen. Im Camp zurück nehmen
wir noch unser Frühstück zu uns und packen unsere Koffer. Kurz vor 1100 Uhr
verlassen wir das wirklich empfehlenswerte Kings Camp. Wir fahren zu
unserem
nächsten Ziel nach Pilgrims Rest. Unterwegs durch die Berglandschaft machen wir
ein Halt um den Blyde River Canyon zu sehen
. Ich kaufe an diesem Photostop noch
ein kleines Souvenir aus Stein.
Danach brausen wir weiter durch grosse, durch forstwirtschaft aufgezogen Wälder.
Kurz nach 1600 Uhr treffen wir in Pirlgrims Rest beim Royal Hotel ein. Es
handelt sich hierbei um ein Dörfchen das in der Goldgräberzeit so um 1900
ihren Höhepunkt hatte. Unser Hotelzimmer präsentiert sich sehr einfach - halt
so wie es zu dieser Zeit üblich was. Nach dem Nachtessen im Restaurant neben
dem Hotel, legen wir uns früh zu Bett (ca. 2100 Uhr). Wir müssen unsere
frühen Morgen Safari Stunden nachschlafen.
Nach einem Frühstücksbüffet im Royal Hotel packen wir unsere Koffer. Erneut wurde unser Mietwagen von einem Arbeitswüttigen gewaschen - für eine kleine Gebühr. Doch man kann nicht jedem freundlichen Menschen Geld in die Hand drücken. Wir fahren über Pässe von bis zu 2200m Richtung Nelspruit. Da wir relativ früh ankommen, watscheln wir noch durch die Riverside Shopping Mall. Auf dem Flughafen treffen wir Gäste aus dem Kings Camp, das New York - Indische Paar. Der Flug im 30-Plätzer Turboprob Jetstream nach Johannesburg dauert ca. 1 Stunde. In Johannesburg angelangt, checken wir ein im Holiday Inn. Am Abend besuchen wir noch den Caesar Palace in Johannesburg.
Somit beenden wir unsere Reise durch Süd-Afrika, da wir am nächsten Morgen die Maschine nach Mauritius nehmen werden. Es war ein tolles Land und es hat uns viele schöne Landschaften und Tiere präsentiert. Auf jeden Fall werde ich beim nächsten Besuch einen Feldstecher oder zumindest eine besser Kamera mitnehmen ;-) !!
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Interessante Links
Süd Afrika WEB-Site www.satour.de
Hotelführer www.getaways.co.za
schöne Locations www.essentiaimages.com/Pages/page1db2-forloca.html
Worldfactbook zu South Africa www.odci.gov/cia/publications/factbook/geos/sf.html