Reisebericht South Africa

Samstag, 9. Juni - Flugzeug (Reto)

Um 2035 startet unser Flugzeug in Zürich Airport. Wir fliegen mit der South African Airlines Richtung Süden. Wir hatten Glück und hatten 3 Sitze zur Verfügung, was Benno natürlich sehr freute. Nach dem ruhigen Flug und einem langweiligen Film, landeten wir in Johannesburg.

Sonntag, 10. Juni - Cape Town (Reto)

In Johannesburg mussten wir durch den Zoll und unser Gepäck für den Weiterflug nach Cape Town aufgeben. Beim zweiten Flug hatten wir leider kein so grosses Glück mehr und es war eine ziemlich mühsame Reise von 2 Stunden. Kurz nach der Landung konnten wir gleich ausserhalb des Airports bei Budget unseren blauen Polo (Stufenheck) in Empfang nehmen. Oh herje - alles Rechts. Ich war gefordert mit diesem rechts gesteuerten Vehikel durch die links fahrenden Strassen zu steuern. Die Gangschaltung und das Rechts abbiegen hat mir einiges an Konzentration abverlangt.
Geradewegs auf der N2 ging es Richtung "Harbor" zum Victory & Alfred Hotel , welches wir prompt auf anhieb fanden. Nach wenigen Minuten waren wir auch schon eingecheckt und konnten unsere Zimmer für die kommenden drei Nächste beziehen. Tipptoppes Zimmer. Nach einer erfrischenden Dusche und einem Geburri SMS an Urs, machten wir uns auf den Weg zur Shopping Mall gleich um die Ecke. Es war eine sehr grosse, stark verzweigte Mall mit vielen Stores und Food Stations. Sogar ein Hard-Rock-Café gibt es dort. Der Hunger liess und jedoch vorerst an anderer Stelle halt machen. Mit einem Hamburger und einem Sandwich zum lunch, sowie Kaffee und Japanoise Torte im Balducci liessen wir es uns gut gehen.
Nach einem kurzen Nickerchen im Apartment, wo wir uns vom langen Fussmarsch und dem 10 Stunden Flug erholten, machten wir uns wieder auf die Pirsch. Im Hard-Rock-Café stoppten wir, wo allerdings nicht die Bohne los war. Ein Stop beim Souvenir Shop, liess mich jedoch ein Fliespullover & ein Hurricane Glas an Land ziehen. Der Pullover war nötig. Ist es hier doch vielleicht grad mal 15° warm. Und heute Sonntag war es effektiv immer bewölkt und mit leichtem Niesel Regen. Danach ging es ins "four quay".
"Any Guns or weapons"?
wurden wir vom Securityguy angefragt:"Not realy" ..... - "Realy Not" war unsere Antwort.
Ein exzellentes Dinner mit einem Catch of the Day für Benno und einem riesen Filet für mich bei einem guten Roten Shiraz, beschlossen wir unseren ersten langen Reisetag.

Montag, 11. Juni - Cape Town (Benno)

Gut ausgeschlafen haben wir uns um 0930 zu Frühstücksbüffet des V+A Hotel begeben. Personal im Überfluss in einem schönen Wintergarten beim Hafen haben wir vorgefunden. Danach fahren wir mit unserem Polo entlang der Küste Richtung Tafelberg . Die Fahrt mit der Rotair-Seilbahn, zu 60 Rand, auf den 1097m hohen Berg dauerte ca. 5 Minuten. Zum Glück lichten sich die Wolken und wir hatten eine spektakuläre Aussicht auf Cape Town und die westlich Küste. Nach einer Cola im Self Service Restaurant sind wir Richtung Signal-Hill (ca. 350 M.ü.M.) gefahren und wurden erneut mit einer herrlichen Aussicht auf Down Town belohnt.
Um ca. 1300 Uhr fuhren wir das erste mal in die Stadt hinein - problemlos - und besichtigen die Stadtfestung (Baujahr 1650 von NL), das Parlamentsgebäude von aussen und die "Fussgängerzone". Einen Spaziergang nach Sonnenuntergang würde ich allerdings nicht empfehlen. Nach kurzem Aufenthalt im V+A Hotel suchen wir uns ein Motorboot für eine romantische Sonnenuntergangshafenkreuzfahrt . Das Nachtessen haben wir im Innlokal Primi-Piatti genossen. Erlebnisgastronomie pur: Nervöse Kellner die die Menüs anpreisen als ginge es um ihr Leben, schicke Girls die wild auf dem Tresen tanzen, einen VJ, der die Kellner den ganzen Abend mit einer Kamera verfolgt, Bartender mit Jongliereinlagen mit brennenden Flaschen à la Tom Cruise, ein Tischzauberer und zuguter letzt; irgend ein Star der direkt neben uns dinierte. N.B. Reto's Hämbi war sehr gut - meine Holzoffenpizza auch. Danach das übliche "No Weapons?  - no guns?"

Lion Head, Table Mountain, Signal Hill, Victory & Alfred Waterfront, Hafenbecken

Dienstag, 12. Juni - Cape Town (Reto)

Erneut werden wir mit einem herrlichen sonnigen Tag überrascht. Um 0930 starten wir unser Frühstück. Allerdings ist Benno heute ein klein wenig lädiert durch ein leicht angeschwollenes linkes Auge. Nach dem Frühstück starten wir vor 1000 Uhr Richtung Norden. Ein Stop am Milnerton Strand versetzt uns ins staunen. Ein prächtiger Ausblick auf Cape Town sowie riesige Atlantik Wellen lassen uns einen Photostop tätigen. Für ca. 485'000 Rand bekommt man hier eine 3½ Zimmer Wohnung direkt am Strand (nach dem Dolphin Hotel). Von hier aus hat man einen perfekten Blick auf Cape Town und den Table Mountain.
Wir machen uns weiter auf den Weg Richtung Norden ohne spezielles Ziel. Unterwegs tätigen wir noch einen kleine Einkauf; Mineral, Chips, Äpfel und Marchmellows. Auf guter Strasse düsen wir mit 100 km/h zum Silverstromstrand . Wir statten dem Silverstrmstrand einen kurzen Besuch ab. Obwohl dieser im Winter eher nicht zu empfehlen ist. Wir sind die einzigen Besucher und watscheln einfach ein wenig auf den Klippen und suchen/erblicken sehr grosse Miss Muscheln. Danach montieren wir bei warmen Wetter die kurzen Hosen. Wir fahren weiter nach Norden zum West Coast National Park. Für 16 Rand erhalten wir zwei Adult Tickets und dürfen somit den Park befahren. Der Ranger ist sehr freundlich und gibt uns auch noch eine Karte mit auf den Weg.
Nach kaum einem Kilometer überqueren auch schon zwei Strausse unsere Fahrbahn- Leider gelingt kein Photo. Sie waren zu scheu und suchten das Weite auf. Ein paar Schildkröten, Gnu ähnliche Tiere sowie weitere Strausse trafen wir noch bevor wir beim GEELBEK ein Wine-Stop einlegten. Auf gut grossmütterliche Art präsentierte sich die Menukarte und wir geniessen ein Toasted Chicken with Mayonaise Sauce. Bei fröhlichem Vogel gezwitscher um uns herum pausierten wir ein Stündchen. So um 1500 Uhr verliessen wir den Tea Garden und bald darauf auch den National Park. Ein gestrandetes Kriegsschiff wäre noch zu erwähnen in der Bucht, das wir von der Ferne ausmachten.
Der Heimweg führte uns über: Langebaan, Langebaanweg, Hopefield, Oupos und Malmes zurück nach Kaapstaad. Die Landschaft wurde von grossen teilweise kargen grünlandschaften und kleinen Büschen verziert. Schafe, Kühe und seltener auch mal Strausse waren anzutreffen.
Im Hotel zurück liess sich Benno für 75 Rand eine neue Frisur schneiden. Zum Nachtessen haben wir für diesen Abend den Chinesen ausgesucht.

Milnerton Beach, Silverstromstrand, West Coast National Park (Map)

Mittwoch, 13. Juni - Gordon's Bay (Benno)

Wir sind schon um 0900 beim Frühstück, unserem letzten in V+A. Ein letztes Mal geniessen wir bei wolkenlosem Himmel bei ca 20° einen Blick vom Tafelberg. Nach dem checkout wechselten wir CHF 800.- in Rand zum sagenhaften Kurs von 41.- gegenüber 28.- in der Schweiz. Wir starteten unsere Tour Richtung Kap über Hout Bay (Livelink). Sehr schöne Bucht (Chapman's Point). Leider war die Küstenstrasse gesperrt, sodass wir über das Landesinnere fuhren. Schöne Wälder mit alten Herrschaftshäusern, ab und zu Weinanbaugebiete. Am Kap, d.h. Cape Point und Cape of Good Hope (Nationalpark, Broschüre): Der Treffpunkt des Atlantik und des Indischen Ozean. Die Paviane waren artig - wir waren mutig. Auf dem Weg zum Leuchtturm sind wir an ihnen vorbeimarschiert. Das Kap selbst war sehr eindrücklich. Danach sind wir entlang der Ostküste das Kap Richtung Norden hochgefahren. Die Pinguine watschelten uns in Simon's Town am Strand entgegen. Eigentlich wollten wir in Muizenberg übernachten, haben aber kein Hotel entlang der Strandpromenade gefunden. Den Sonnenuntergang sahen wir uns am Strand von Strand an .
Nach dem Nachtessen im Sports Café, gingen wir schlafen und zwar in Gordons Bay.( Im übrigen natürlich noch ein Kränzchen an Benno. Hat er doch den richtigen Preis genannt beim Hotelpreis Poker. An Stelle der 500 Rands pro Nacht, bezahlten wir lediglich für das DZ. Ohne Frühstück bei beiden Preisen.)

Chapman's Point I, Chapman's Point II, Auf dem Weg zum Leuchtturm, Blick über Cape of Good Hope, Leuchtturm, Reto am Cape Point, Cape Point Beach, Cape Point Felsen, Pinguine in "The Boulders", Sonnenuntergang in Strand

Donnerstag, 14. Juni - Ladismith (Reto)

Erneut sind wir heute so gegen 0900 Uhr beim Frühstücken. Unser "Waiter" bringt uns das Frühstück Häppchen für Häppchen an den Tisch. Anders liess es sich nicht arrangieren. Kaum später fahren wir weiter Richtung Hermanus . Die Fahrt bringt uns bei Anfangs regnerischem Wetter einer schönen Küstenstrasse entlang. Die Bäume wie auch die hohen Wellen faszinieren immer noch. In Hermanus angekommen widmen wir uns dem Whale watching. Nach ca. 10 Minuten erblicken wir auch erstaunt für 5 Sekunden eine Walschwanzflosse, die jedoch umgehend wieder im knallblauen Wasser verschwindet. Gespannt staunen/starren wir auf's Wasser um mehr davon zu erhaschen. Allerdings sehen wir nur noch ein weiteres Mal dieses "Schauspiel" für wenige Sekunden. Die wartende Zeit geniessen wir jedoch und horchen dem an die Klippen tosenden Meereswellen zu. Das Wetter wechselt während diesen vielleicht 1½ Stunden des öfteren von ganz sonnig zu teilweiser Bewölkung. Mir gefällt es sehr hier und ich geniesse die Stimmung und das Meer.
Bevor wir Hermanus verlassen essen wir ganz in der Nähe des Whale watchings Punkt, noch einen "Schwarma". Unser erstes Afrikanisches Menu. Es ähnelte einem Jabap-Brötchen mit einem Geschnetzelten Rindfleisch. Es war fein.
Danach machen wir uns auf den Weg zur Route 62. Richtung Nord nach Worcester wo unsere Wining-Route startet. Die Strecke führte uns an vielen Weinzentren vorbei. Allerdings ist die Gegend im Winter recht karg. Die Reben blühen natürlich nicht sondern präsentieren lediglich ein karges Gestänge . Auch erscheint die Vegetation mehrheitlich gräulich. Vermutlich fällt der Regen sehr selten zu dieser Jahreszeit. Wir beschliessen die Kilometer möglichst schnell hinter uns zu bringen. So fahren wir bis um ca. 1715 Uhr, wo wir die Stadt Ladismith erreichen. Wir übernachten in privat, häuslichem Ambiente, in einem viktorianischen Haus. Die Gastgeber Chris & Paul sind sehr freundlich. und laden auch gleich zu Kaffee und "Kuchen" ein. So gegen 1830 Uhr gehen wir zum nahegelegenen Coffee Shop und bestellen ein Filet mit baked Potatos. Nach dem Abendessen verklingen wir den Abend mit einem guten Buch.

Morgenphoto, Bucht von Hermanus, No Feeding, Auf dem Weg nach Worcestor, Wining Route R62

Freitag, 15. Juni - Mossel Bay (Benno)

Nach einer unruhigen Nacht neben dem ruhigen Friedhof von Ladismith erwarten wir Paul's Frühstück. Er will uns regelrecht mästen in seinem B&B, einem viktorianischen Haus von 1912. Paul, so nennt in Reto, erzählt aus seiner Zeit im Hotel Palace in Bern um ca. 1950. Er ist Engländer.
Wir fahren die ca. 100km nach Outsdorn, der Straussenmetropole der Welt, durch eine zierlich öde Gegend. Outsdorn genügt uns für einen Tankstellen halt. N.B. der Tankwart schiebt die Autos der Kunden jeweils an !?! Wir nehmen die Passstrasse Richtung George zur Küste. Entlang der Küste - ca 2km vom Strand entfernt - hat man eine wunderschöne Bergkulisse hinter sich. Wir fahren die 40km nach Mossel Bay auf der N2. Dort mieten wir ein Strandhaus direkt am Strand für sagenhafte 190 Rand (CHF 48.-) . Wir spazieren zur Stadtmitte und besuchen das Diaz-Museum, dem Seefahrer und Entdecker des Kaps um 1480. Auf dem Weg zurück nehmen wir einen Zvieri mit Bier an einem Strandpavillon. In Mossel Bay ist nicht viel los - sicher nicht im Winter. Zum Nachtessen fahren wir zu Saddles Steak House. Jodene ist unsere zuvorkommende Bedienung.

Morgenphoto, nach Outsdorn, Passstrasse, Strandhaus

Samstag , 16. Juni - Plettenberg Bay (Reto)

Erneut wachen wir zeitig auf, so kurz vor 0800 Uhr. Die Sonne zeigt sich im selben Moment im Osten direkt über dem Meer. Benno drängt es zu Sport. Er jogged einige Runden, entlang dem Meer und den Strandhäusern. Nach seinem Fitnesstraining und seinem kurzen Bad, packen wir unsere sieben Sachen und geben das Strandhaus zur Kontrolle frei. Kurz nach 0900 Uhr fahren wir weiter und suchen ein Restaurant zum Frühstücken.
Wir wollen lediglich der Strandstrasse entlang nach Plettenberg Bay fahren und unterwegs halten. Der Weg dem Strand entlang ist jedoch nicht so einfach zu finden. Eine Zeit lang fahren wir der Route 102 entlang, bis wir merken, das diese einfach zu weit von der Küste liegt. Wir machen einen Abstecher und biegen Rechts ab. Wir befinden uns an einem kleinen Bay, mit vielen schönen und architektonisch vielfältigen Strandhäusern. Hier gewinnen wir wirklich den Eindruck auf der Garden Route zu sein. Befinden wir uns doch auf einer schmalen Strasse mit vielen Speed-Bumps und inmitten den Vorgärten derselben Strandhäuser. Unsere Mägen knurren und weit und breit keine passable Frühstücks Gelegenheit.
Wir lenken kurz entschlossen auf die N2 ein (eine Autobahn) und fahren Richtung Osten. Nach wenigen Fahrminuten, mit jedoch vielen Autobahn überquerenden Fussgängern, erblicken wir die Ausfahrt nach Viktoria Bay. Paul unsere Breakfast Experte hat uns dieses Örtchen am Vortag noch wärmstens empfohlen. So biegen wir ab und schauen es uns an. Victoria Bay ist ein richtiges Surfer Mekka. Eine kleine Bucht mit grossen Wellen. Direkt an der rechten Seite der Bucht befinden sich vielleicht gerade mal 12 Lodges die man teilweise auch mieten kann. Ich zähle im Minimum 18 Surfer die gekonnt um die hohen Wellen kurven in ihren schwarzen Neoprem Anzügen. Wir bestellen uns hier unser Frühstück, welches wir auch wirklich geniessen. Der beste Toast bis anhin.
Gut gestärkt konnten wir wieder ans weiterfahren denken. In Knysna hielten wir und ebenfalls kurz beim "The Point", auf . Knysna hat viel versprochen, aber wenig davon gehalten. Wir sind enttäuscht von dem was wir sahen. Um noch ein bessere Eindrücke zu gewinnen, versuchen wir erneut die vorderste Küstenstrasse zu nehmen. SO fahren wir ins Stellenbusch Ressort. An einer mit Strassenlampen besetzten Bergstrasse empor zum Eingangsportal, wo wir von drei schwarzen Wächtern kontrolliert werden. Wir mussten uns ins Visitorbuch eintragen mit Namen, Autonummer und Grund des Besuches, sowie Zeit natürlich. Eine Wohnsiedlung über mehrere Hügel erschloss sich uns inklusive Golfplatz und diversen schön aussehenden Anwesen. Das ganze war jedoch eine Sackgasse und binnen wenigen Minuten verliessen wir es auch wieder. Die Strassenkarten hier in SA sind wirklich nicht die Besten!
Geradewegs weiter nach Plettenberg Bay , kommen wir wiederum an ärmeren Wohnsiedlungen vorbei, bevor es ins Stadtinnere ging. Dank den Bay-Führern wussten wir in etwa bereits welches Hotel es zu inspizieren galt. Der hohe Preis jedoch von 1395 Rand für ein DZ hielt uns davon ab das Beacon Island zu buchen. So checkten wir noch den Preis vom Plettenberg Hotel, das jedoch ebenfalls 1450 Rand (nach märten 1200 Rand) zu buche schlug. Wir entschlossen und für das Erstere, da es direkt am Strand war und eher unserem Wohnstil entgegen kam. Wir bekamen ein Zimmer obersten 6ten Stock mit einer schönen Aussicht auf die Bay und den tosenden Wellen. Kurze Zeit später joggten wir die ganze Bay entlang bis zu den Klippen und wieder zurück. Unterwegs sahen wir sogar noch eine angeschwemmte tote Robbe am Strand. Den Abend verbrachten wir beim Footballspiel South Africa gegen Franceim Fernsehn sowie mit lesen unserer Lektüre. Heute gab es kein Nachtessen.

Morgenphoto, Knysna The Point

Sonntag, 17. Juni - Port Elizabeth (Benno)

Wir stehen schon um 0800 Uhr auf. Reto macht seine obligate Foto aus dem Hotelzimmer. Das Frühstücksbüffet ist sehr gross und auch gut. Wir fahren ab Richtung Port Elizabeth "PE". Wir kommen am tsi-tsi mahe Nationalpark vorbei. Das erste Mal müssen wir Toll bezahlen: 8 Rand/CHF 2.-. Kurze Zeit später sitzen ca. 15 Paviane auf der Autobahn. Bald fahren wir über eine hohe Brücke mit einem Bungy-Jumping Schild. Wir beschliessen einen kurzen Stop um uns diesen höchsten Sprung - 216m - genauer anzusehen. Nach 10 Minuten und ein paar Sticheleien von mir, einem erfahrenen Jumper, entschliesst sich Reto zur Investition von 500 Rand für einen unvergesslichen Moment. Da ich nicht einfach so auf ihn warten will, und mich nicht als Weichei abstempeln lassen will, entschliesse ich mich auch zum Bloukrans Bungee Jump. Einer der Masters war mal 5 Jahre in der Schweiz und wir diskutierte ein wenig mit ihm auf dem Weg zum Jump zusammen mit dem Holländern-Paar. Ich darf zum Glück als erster Springen : 7 Sek. free-fall für 216m. Einmalig! Der NL-Guy ist der Nächste gefolgt von Reto . 216 Meter von einer Betonbrücke ins Leere, in die tiefe Schlucht. Natürlich kaufen wir Videos + T-Shirts und fahren via Umweg Jeffris Bay mit Sandwich Stop die restlichen 120km nach PE. Wir checken den Flughafen und lassen uns von der Budget-Lady den Weg zum nächsten Hotel, einem Holiday Inn, zeigen. Das Hotel liegt nur 5 Min vom Flughafen entfernt, direkt am Strand. Wir gehen nicht mehr nach Port Elizabeth Down Town, da es bereits 1700 Uhr ist und schon bald eindunkelt. Unser Dinner geniessen wir im Dros Wine Cellar bei einem exzellenten Shiraz von Stellenbosch (Bushman's Cave) Jahrgang 98 für 75 Rand/CHF20 und Steaks. Zum Dessert noch einen sagenhaften Don Pedro!!

Morgenphoto, Bloukrans Brücke/Schlucht, Benno's Bungy Jump, Bouncing Benno, Benno glücklich zurück, Benno's Jump Only (1.5 MBytes), Benno's Bungyjump Video (MPEG 45 MBytes)
Reto's Bungy Jump, Bouncing Reto, Reto auf dem Weg nach oben, Reto's Jump Only (1.5MBytes)

Montag , 18. Juni - Lower Sabie (Reto)

Die zweite Ferienwoche beginnt. Die Nacht auf heute Montag war eher unruhig. Es windete orkanartig und ebenfalls waren Blitz und Donner zeitweise zu vernehmen. Wir liessen uns bereits um 0630 vom Telefon wecken. Den um 0730 war die Auto Rückgabe bei Budget, direkt am Airport, welche ohne Probleme von statten ging. Kurze Zeit später, so gegen 0830 Uhr, waren wir in der Luft Richtung Johannesburg. Danach hatten wir 3 Stunden Aufenthalt bevor es Richtung Skukuza weiter ging. Benno kaufte sich am Airport noch ein schönes South Africa Rugby Polo Shirt. Der Flug nach Skukuza genossen wir mit lesen undeinem Barbeque-Chicken Sandwhich in einer 2 propellerigen Dash-(. Nach ca. 1 Stunde landeten wir um ca 1400 Uhr. Nach der Bezahlung der Flughafen Tax von 80 Rand per Person, nahmen wir einen roten Toyota Condor entgegen. Er schien ziemlich neu. Ein paar Checks, Gepäck einladen und es konnte los gehen mit unserer SAFARI.
Nach wenigen Fahrmetern wurden wir schon von Antilopen begrüsst . Niedliche, zierliche Tiere mit einem schönen kurzhaarigen Fell. Wir waren überrascht. Erst Recht als wir kurz darauf ein paar Äffchen und dann, man glaubt es kaum schon ein paar Elefanten am Flussufer ausmachten. Wir schauten uns an und waren erstaunt schon bereits einen der Big Five live zu Gesicht bekommen zu haben. Echt eindrücklich. Uns war jedoch auch ziemlich mulmig, wussten wir doch nicht was erlaubt ist und was nicht. Die Verhaltensregeln waren uns echt nicht bekannt. Wir entschliessen und Vorderhand mal nicht aus dem Auto zu begeben und lediglich aus dem Auto bei offenem Fenster zu fotografieren. Leider ist unsere Ausrüstung jedoch überhaupt nicht Safari tauglich. Kein Fernglas, kein Zoom beim Photoapparat. Sachen die es unbedingt zu verbessern gilt!!
Die weiteren Highlights der Fahrt zum Lower Sabie Camp waren: 1 Giraffe, Krokodil und Nilpferde sowie einen Leoparden der für uns von anderen Gästen entdeckt wurde. Wer hätte das gedacht? Nach 1630 Uhr kehren wir beim Camp ein und registrieren uns für den Park. In unserem Buschhaus Nr 91 machen wir es uns gemütlich. Eine einfache Behausung mit Dusche, WC, Kühlschrank, zwei Betten und Nachttischchen. Es mieft ein bisschen, aber es wird wohl der Duft gegen die Mückenplage sein. Ebenfalls haben wir ein Gartenplätzchen mit Grill. Der Park selbst ist mittels einem unter Strom stehenden Haag geschützt . Bäume die von aussen noch in den Park hängen, verfügen über spezielle Gitter (unter Strom), die das hinaufklettern verhindern. Wir fühlen uns sicher - abgesehen  ich mich von Mückenstichen. Draussen vernehmen wir vom direkt anliegenden Fluss kontinuierlich Grunzen und Schnaufen von irgendwelchen Wildtieren. Aber still alles "Cool Banana".

Morgenphoto, erste Antilope 

Dienstag, 19. Juni - Satara (Benno)

0738 Uhr: Der Motor des Toyota Condor wird gestartet. Ausgerüstet mit Badelatschen, Getränken und frischen Sandwiches gehen wir auf Safari. Schon nach wenigen Metern überqueren 2 Wasserbüffel gemächlich die Strasse. Leider haben wir auf den ungeteerten Nebenstrassen wenig Erfolg:1 Vogel Strauss, das erste Zebra, Gnus, eine Giraffe. Wir fahren den ganzen Tag umher mit 20-30 km/h auf der suche nach neuem Wild. Das Highlight ist sicherlich der Leopard, der direkt neben der Strasse umher stolziert . Später sehen wir noch jede Menge Giraffen und Zebras .
Zurück im Camp beschlossen wir kurzfristig ein Barbecue zu machen, wie das die anderen Hüttenbewohner um und herum auch vollziehen. Wir kaufen im Supermarkt Rindsspiesschen (ohne Ablaufdatum), Maiskolben, gesalzene Butter, Toastbrot und für Reto Peri-Peri Chilli-Gewürz. Das Holz darf natürlich auch nicht fehlen. Leadwood oder Bleiholz wegen seines Gewichtes oder vielleicht weil es gleich schwer entflammbar ist wie Blei?

Morgenphoto, Lower Sabie Camp, Umzäunung des Camp, Wasserbüffel, Zebra, Kudu, 3 Giraffen, Leopard, Gnu's, Satara Camp, Landschaft in der Nähe vom Satara Camp

Mittwoch, 20. Juni - Kings Camp (Reto)

Wir stehen erst um 0730 Uhr auf. Es war nötig wieder mal ein bisschen länger liegen zu bleiben. Wir packen unsere Sachen ins Auto und binnen wenigen Minuten verliessen wir das Satara Camp. Das Camp war nicht ganz so spektakulär gelegen wie das Lower Sabie, bietete jedoch unseres Erachtens die bessere Unterkunft. Heute werden wir den Krüger Park verlassen müssen, um zu unserer neuen Destination - dem Kings Camp zu kommen. Wir fahren auf Nebenstrassen Richtung Krüger Gate Orpen. Kurz nach dem verlassen des Camps ..."sorry die Trommeln gehen wir Essen fassen"... sahen wir drei Elefanten aus der Ferne. Gespannt beobachten wir diese mächtigen Kolosse. Eine Stunde später jedoch, erblickte Benno in einem trockenen Flussbett eine ganze Elefantenherde von mindestens 8 Tieren. Wir konnten unseren Augen kaum trauen. Wir fuhren vor und zurück um den besten Blickwinkel zu finden. Ich lehnte mich aus dem Wagenfenster und bemerkte während dem fokussieren das Geräusch von knickenden Ästen. Es schien sich uns zu nähern, was jedoch meines Erachtens käumlich möglich war, da der Flussbettrand zu hoch und zu steil schien. Jedoch nicht für diesen grauen Elefantenbulle . Es war ein mega Alpha-Bulle der binnen wenigen Momenten auf unsere Strasse stand (Timbawati ca 1017 Uhr). 
Unser Herz schlug wie wild. Was sollten wir tun? Wir genossen den Anblick und waren beeindruckt. Er könnte uns mit einem Schups von der Strasse fegen. Die Kamera zoomte und hielt diesen unvergesslichen äusserst gefährlichen Moment fest. Der Bulle hielt inne und walzte seinen Weg frei sein paar Meter Richtung Busch. Uns wurde erst später richtig bewusst wieviel Glück wir hatten dies zu erleben als auch zu überleben. Es hätte auch anders kommen können.
Wir fuhren weiter im guten Gewissen das Highlight des Tages bereits im Sack zu haben. Der Rest der Fahrt bis zum Ausgang Krügerpark Gate Orpen war vom Geschehnis des Bullen aufeinander treffen geprägt und lediglich ein Nashorn hätte diesen Vorfall noch topen können. 
Das Camp in Orpen benützten wir um ein paar Einkäufe zu tätigen. Es schien uns nicht so schön wie die anderen zwei. Allerdings ein sehr oberflächlicher Eindruck, da wir ja keine Unterkunft von innen sahen. Ca. 1½Stunden später trafen wir in unserer neuen Lodge, dem Kings Camp ein. Wir wurden sehr gastfreundlich Empfangen und konnten auch gleich unseren Room Nr.7 beziehen. Ein luxuriös ausgestattetes Zimmer mit Mahagoni Holz Möbeln . Sofa, tiefe Sessel, 1 Innen Dusche und 2 Outdoor Duschen, Badewanne, Balkon, Schachspiel, heizbaren Betten, Air Conditioning, Weatherforecast Message für Morgen sowie individuell aufgesetztes Tagesprogramm - es fehlte an Nichts. Nach dem 1430 Uhr High Tea Lunch machten wir uns bereit für die Safari um 1530. Wir zogen uns warm an (lange Hosen, T-Shirt, Pullover und Jacke) um bis um ca. 1830 Uhr der abendlichen Safari beizuwohnen. In einem Land-Rover Safari-Jeep (drei gestuften Sitzreihen) ging es los. Es ging über Stock und Stein und nur schon die pure Fahrt hat uns Spass bereitet. Nach vielleicht 15 Minuten waren wir inmitten von 5 älteren Wasserbüffeln mit unserem Rover. Unglaublich!! Wir waren vielleicht gerade mal 8-10 Meter von diesen 800Kg Kolossen entfernt. Es waren alte Bullen, die sich von der Herde getrennt haben und sich nun relaxteren Zeiten zuwenden (pensioniert). Wir ziehen weiter über unwegbares Gelände, vorbei an stachligen Büschen und steilen Hängen. Unser Fährtensucher (Scout) Paul verliess mit einem Gewehr unseren Rover um sich auf die Fährte der Löwen zu setzen. Wir fuhren kurze Zeit später in das trockene Flussbett, das von feinem Sand überdeckt wurde. Im Hintergrund werden wir von unseren Führern darauf hingewiesen, seien 4 Löwen. Und wirklich erblicken wir diese aus vielleicht 100 Metern Entfernung. Der Rover fährt einer unglaublichen Weg über UNfahrbares Gelände - kehrt und dreht Richtung Löwen. Benno und ich schauen uns an. Trauen der Lage nicht - flüstern nur noch und hoffen das diese riesig wirkenden Raubkatzen uns nicht anspringen werden. Lediglich die Hoffnung, das unser Scout wohl zuerst angegriffen würde, da er zuvorderst auf der Motorhaube sitzt, lässt uns Hoffen. Wir halten in einem Abstand von unglaublichen 5 Metern zu diesen Raubkatzen. Ein unglaubliches Erlebnis. Wir haben viel Respekt und uns ist auch ein wenig mulmig. Wir verlieren jedes Augenkontaktspiel mit einem dieser Tiere und wenden unsere Blicke von Auge zu Auge mit dem Löwen nach spätestens 2 Sekunden ab. Zu gross ist der Respekt - er könnte uns umgehend anspringen und zerfleischen. Wir verweilen beinahe 15 Minuten bei den Löwen und erfahren viel von Patrick von diesen Tieren . Danach fahren wir weiter, gerade mal in die nächste trockene Flussmündung, wo wir ein Picknick halten. Uns werden kleine Snacks und das zuvor gewählte Getränk (ein Castel-Bier) serviert. Die Sonne ist bereits am Horizont verschwunden und es wird merklich dunkler und kühler. Wir ziehen unsere Jacken an und der Trip wird fortgesetzt. Wir fahren erneut im Busch über unwegsames Gelände, als wir vor uns einen anderen Rover entdecken der mittels Scheinwerferlicht ins Dickicht leuchtet. Kurz darauf sehen wir dem Grund hierfür. Ein Leopardenweibchen bereitet sich mit seinem Jungen im Dickicht für die Nacht vor. Alle Scheinwerfer leuchten das Nachtlager des Leoparden aus, sodass wir Touristen dies gut beobachten können. Für mich ein bisschen zuwenig zurückhaltend - aber es war so. Das Junge war ca. 3 Monate alt. Nach einer ½ Stunde traten wir dann die Fahrt nach Hause an. Im Camp angelangt, wurden wir mit einem wärmenden Cherry empfangen und danach von einem Campwächter zum Bungalow begleitet. In der Nacht ist der Gang von Gebäude zu Gebäude ohne Wächter nicht erlaubt. Zu gefährlich ist der Weg, da sich Leoparden sowie auch Paviane locke im inneren des Camps aufhalten können. Denn das Camp ist, so wie wir es beurteilen lediglich mit einem elektrischen Draht in der Höhe von ca. 2.3m gesichert, der verhindern soll das Elefanten durch das Camp wandern und es womöglich beschädigen. Gut zu wissen!!!
Um 2000 Uhr ist Nachtessen. Die Trommeln kunden dies unüberhörbar für jeden Gast an (3 Amerikaner von San Diego und ein Honeymoon Couple aus New York nebst uns Zweien). Uns erwartete ein vorzügliches Wine-Dine Abendessen mit einem sensationellen Schokoladen Mousse. So um 2300 Uhr ist schlafen angesagt. Geht es doch bereits um 0530 Uhr wieder weiter.

Morgenphoto, Elefant I, Elefant II, Flussbett, Kings Camp Room I, Kings Camp Room II, Löwen I, Löwen II, Menükarte

Donnerstag, 21. Juni - Kings Camp (Benno)

Das klopfen der Tür weckt uns, 0530 Uhr. Wir dürfen auf Safari. Zuerst genehmigen wir (Patrick, San Diego Family, Reto und Ich) uns einen warmen Kaffee vom Upper-Deck. 0600 Uhr geht es los. Zuerst fahren wir am Leoparden Nest vorbei. Tatsächlich konnte sich die letzte Nacht ein anderer Land -Rover Fahrer nicht mehr aus seiner misslichen Lage befreien. Das Fahrzeug wurde stehen gelassen. Wir fahren weiter ohne den Leoparden gesehen zu haben. Die ersten Tiere entdecken wir erst nach 1 Stunde umher kurven. Zwei kleine Füchse. Wir machen ein Picknick mit Cookies und Kaffee. Weiter geht's auf Löwensuche. Nach ca. 30 Minuten fahren wir bis auf ein Paar Meter in ein Rudel von 8 Löwen - 3 davon grosse Männliche . Ehrfürchtig fahren wir zum Camp zurück. Schon wieder Trommeln: 0930 Morgenessen mit Filet Stroganoff, Rühreiern, Toast, Schinken,Pan Cakes, Pilzen und gedämpften Tomaten. Nach kurzer Rast begleitet uns Patrick auf eine kleine Wanderung mit Fährtenkunde. Nun ja, am Ende, der Abschlussprüfung, versagten wir. Der Coyote-Fussabdruck war leider nur ein Teil eines Turnschuhs! Nach einem schnellen Bier auf dem Balkon hören wir Trommeln; 1430 Uhr High-Tea mit fettem (reichhaltig gemeint) Büffet.
Durch eine Spezialbrille beobachten wir die Eclipse und bereiten uns dann auf die Abendsafari vor. Abfahrt ist 1530 Uhr. Wir sehen schnell 2 Wild Dogs ; seltene, schöne gefleckte Hunde, die sich mit einem leichtfüssigen Gang fort bewegen. Wir verfolgen die Beiden bei der Jagd auf Impalas. Schon entdecken wir eine Hyäne. Sehr hässlich.
Wir fahren Richtung Wasserteich. Paul sieht Elefanten. Wir nähern uns vermutlich zu schnell, denn die Leitkuh macht die Ohren breit und macht nicht eben freundliche Gesten gegenüber uns. Plötzlich steht sie mit drei anderen Kühen vor uns auf der Strasse ca. 20 Meter entfernt. Die Leitkuh kommt mit einem schnellen Schritten auf uns zu, wenige Meter vor uns zu stoppen . Mittlerweile ist mein Herz durch die Hosen in die Socken gerutscht... Wir machen uns auf den Weg zum Picknick. Danach suchen wir erneut den Leoparden - ohne Erfolg. Dafür sehen wir Hyänen und einen Schakal. Unser Scout Paul auf dem Schleudersitz sieht alles. Bei Dunkelheit von fahrendem Rover nur mit einem Scheinwerfer bewaffnet findet er ein Chamäleon auf einem Baum - unglaublich. Bald wird es trommeln.

Morgenphoto, Löwen III, Löwen IV, Löwen V, Buschtour, Kings Camp Gebäude, Kings Camp Wasserloch zur Sonnenfinsternis, Wildhund (sehr selten), Elefantkuh mit Elefantenbaby, Elefanten Attacke, Badewannestrudel, Menukarte

Freitag, 22. Juni - Pelgrims Rest (Reto)

Obwohl wir am Vorabend noch am Buschfeuer bis kurz vor 2300 Uhr diskutierten (das Nachtessen war ein Büffet im Freie), stehen wir bereits wieder um 0530 Uhr auf. Fünfzehn Minuten später der schon fast Obligate Morgenkaffee, bevor wir in den Safari Land-Rover steigen. Die Tour führt uns ziemlich weit in die Savanne. Wir sehen nicht zu viele Tiere. Vorallem keine Zebras, die wir eigentlich suchten. Lediglich ein paar Gnus zeigen sich uns. Kurz darauf allerdings treffen wir auf zwei Elefantenbullen die sich an den Bäumen verpflegen. Erstaunlich wie hoch in den Ästen sie mit ihren Rüsseln nach Nahrung greifen und locker Äste abreissen. Wir fahren entlang ihrem Pfad und beobachten diese bei der Nahrungssuche. Gewaltige, mächtige Tiere. Erneut gibt uns der eine Elefantenbulle einmal den Tarif bekannt, als wir ihm zu nahe auf die Pelle rücken . Ein Gefühl der Hilflosigkeit durchströmt einem in solch einem Moment und wir vertrauen uns voll unseren Scout's an. Alles läuft gut. Der Rest der Safari brachte keine neuen Tiere mehr ins unser Blickfeld. Kein Problem wir haben viel sehen und hautnah erleben dürfen. Im Camp zurück nehmen wir noch unser Frühstück zu uns und packen unsere Koffer. Kurz vor 1100 Uhr verlassen wir das wirklich empfehlenswerte Kings Camp. Wir fahren zu unserem nächsten Ziel nach Pilgrims Rest. Unterwegs durch die Berglandschaft machen wir ein Halt um den Blyde River Canyon zu sehen . Ich kaufe an diesem Photostop noch ein kleines Souvenir aus Stein.
Danach brausen wir weiter durch grosse, durch forstwirtschaft aufgezogen Wälder. Kurz nach 1600 Uhr treffen wir in Pirlgrims Rest beim Royal Hotel ein. Es handelt sich hierbei um ein Dörfchen das in der Goldgräberzeit so um 1900 ihren Höhepunkt hatte. Unser Hotelzimmer präsentiert sich sehr einfach - halt so wie es zu dieser Zeit üblich was. Nach dem Nachtessen im Restaurant neben dem Hotel, legen wir uns früh zu Bett (ca. 2100 Uhr). Wir müssen unsere frühen Morgen Safari Stunden nachschlafen.

Elefant V, Blyde River Canyon

Samstag , 23. Juni - Johannesburg (Benno)

Nach einem Frühstücksbüffet im Royal Hotel packen wir unsere Koffer. Erneut wurde unser Mietwagen von einem Arbeitswüttigen gewaschen - für eine kleine Gebühr. Doch man kann nicht jedem freundlichen Menschen Geld in die Hand drücken. Wir fahren über Pässe von bis zu 2200m Richtung Nelspruit. Da wir relativ früh ankommen, watscheln wir noch durch die Riverside Shopping Mall. Auf dem Flughafen treffen wir Gäste aus dem Kings Camp, das New York - Indische Paar. Der Flug im 30-Plätzer Turboprob Jetstream nach Johannesburg dauert ca. 1 Stunde. In Johannesburg angelangt, checken wir ein im Holiday Inn. Am Abend besuchen wir noch den Caesar Palace in Johannesburg.

ENDE


Somit beenden wir unsere Reise durch Süd-Afrika, da wir am nächsten Morgen die Maschine nach Mauritius nehmen werden. Es war ein tolles Land und es hat uns viele schöne Landschaften und Tiere präsentiert. Auf jeden Fall werde ich beim nächsten Besuch einen Feldstecher oder zumindest eine besser Kamera mitnehmen ;-) !!

Beobachtete Tiere:
  • Antilopen

  • Äffchen

  • Elefanten

  • Nilpferd

  • Krokodil

  • Grosse Antilopen (Kudu)

  • Giraffe

  • Rebhuhn

  • Pavian

  • Leopard

  • Wiesel

  • Geier

  • Wasserbüffel

  • Zebra

  • Strauss

  • Gnu

  • Wasserbock

  • Gabelrache

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